Sonntag, 22. April 2012

UNC Clef Hangers peform "Mad World"


Glee lässt grüßen

Hallo Freunde, gestern hatte ich einen unglaublich tollen Abend! Hilke (von der übrigens alle diese wunderschönen Bilder stammen..danke! Ich weiß, ich bin ein Schmarotzer) hat mich mit zu ihrem Aupair-Cluster-Meeting mitgenommen. Hilkes LCC hat ein Konzertbesuch geplant und hatte noch Karten übrig. Ich wusste nicht genau, was mich erwartet, aber für 12$ kann man den Spaß ja mal mitmachen, dachte ich. Auf nach Chapel Hill also. Chapel Hill bildet zusammen mit Raleigh und Durham das sogenannte Triangle, in dem auch Cary liegt. Chapel Hill ist ganz niedlich. Dort ist die University of North Carolina - die erste staatliche Universität der ganzen Vereinigten Staaten. Das Stadtbild ist sehr durch die Studenten geprägt und es geht immer ganz gut die Post ab was Feiern angeht. So, nun zum Konzert: die Interpreten sind die UNC (= University of North Carolina) Clef Hangers, eine A Capella Gruppe der Uni, die aber moderne Songs singt. Das Ganze war auf richtig hohem Niveau..unglaublich cool und natürlich hat die uni-eigenene Memorial Hall (die andere Unis vor Neid verblassen lassen würde), in der das Konzert stattfand, für das richtige Ambiente gesorgt. Wer also die Dalton Warblers für eine Imagination von Glee Drehbuchautoren gehalten hat, dem sei gesagt: Es gibt solche Gruppen tatsächlich!!






Samstag, 21. April 2012

Typisch amerikanisch - typisch deutsch


Letztes Wochenende stand mal wieder mein monatliches Pflicht-Meeting mit meiner AuPair Gruppe und Community Counselerin an. Ich habe mich aber diesmal wirklich darauf gefreut! Im April und Oktober jeden Jahres finden die sogenannten Cultural Meetings statt, das heißt, die CCs müssen sich etwas Besonderes für uns überlegen; im Idealfall eben etwas, das die amerikanische Kultur widerspielgelt. Dieses amerikanische Event sollte für uns eine Kanutour sein (ist jetzt nicht sooo besonders typisch, finde ich, aber egal). Da sich die Temperaturen hier ja schon bei muckeligen 25 Grad eingependelt haben, war die Aussicht 1,5 Stunden auf dem Neuse River zu paddeln, besonders verlockend. Es war dann auch wirklich ein sehr schöner Sonntag. Ich bin zwar nicht so eine geübte Kanufahrerin (das letzte Mal bin ich in der 7. Klasse Kanu auf dem Edersee gefahren), aber die Strömung hat uns getragen und wir mussten nur ein bißchen lenken. Ich bin nicht ins Wasser gefallen - juchu! Natürlich hatte ich danach erstmal schön Sonnenbrand auf den Armen.
Gestern stand dann ein weiters Event an, auf das ich mich sehr gefreut habe. Übrigens werfe ich mit diesem Eintrag (bzw. beim letzten hab ichs auch schon gemacht) mein Vorhaben über Bord, keine Fotos von meinen Gastkindern hochzuladen, da ich sonst leider überhaupt nicht von den Dingen berichten kann, die wir gemeinsam unternehmen. Meine Inkonsequenz sei mir verziehen! Das Museum of Natural Science in Raleigh hat anlässlich der Eröffnung eines neuen Flügels ein riesen Fest mit Parade und 24h-Daueröffung des Museums in Raleigh Downtown veranstaltet. In der Parade haben Vertreter verschiedener Nationen einen Krug mit Wasser aus ihrer Heimat zu einem Baum getragen, der an dem Tag gepflanzt wurde und der dann mit den Wassern aus aller Welt gegossenwerden sollte. Meine Gastfamilie hat sich - um alle Stereotype über Deutschland zu erfüllen - in Tracht geschmissen und ist zusammen mit anderen Deutschen Bekannten als Deutsche Delegation mitgelaufen. Ich habe mit Benjamin zusammen an der Wegstrecke gewartet und alles auf Kamera festgehalten. Neben meinen neuerworbenen patriotischen Gefühlen für North Carolina bin ich aber auch beim Anblick der deutschen Flagge und dem mit Rhein-Wasser gefüllten Tonkrug ganz sentimental geworden!

Ahoi!

Neuse River in Wake Forest, North Carolina

Mit-Paddlerin Alina

Meine Hostmum mit Carina und Annabel (Danke Hilke, fürs Haareflechten)

Schön aufstellen für die Parade. Vor "uns" stand Schweden

Startnummer 4

"Hey Kölle, du ming Stadt am Rhing" - außer dem Rheinwasser war noch geschmolzener Schnee aus den Alpen mit dabei. Wenn das nicht mal ne gelungene Mischung ist!

Deutsche Delegation


ehemalige Weinkönigin Melanie trägt "unser" deutsches Wasser

Samstag, 14. April 2012

Ostern und andere Gründe zu Feiern

Guten Tag, liebe Leser! Ich freue mich, euch wieder mal zu einem neuen Streifzug durch mein Leben in Amerika begrüßen zu dürfen. Los geht´s!
Summer Feeling im April - abends draußen sitzen The Raleigh Times

Lunch im Remedy Diner. Maga, da würde ich gerne mal mit dir hingehen. Hier gibt´s lecker Vegi-Essen zu spitzen Preisen und coole Menschen inklusive. Für mich gab´s ein grilled Portobello (das ist ein Pilz) Sandwich mit Kartoffelsalat - yummy!

Ostern steht vor der Tür - da darf das obligatorische Eierfärben natürlich nicht fehlen. Annabel war durch Adoptiv-Meerschweinchen Shamu zwar etwas abgelenkt, aber hatte dennoch Spaß. Drama gab es erst später, als sie realisiert hat, dass die gekochten Eier im Gegensatz zu ausgeblasenen Eiern gegessen werden.

Besuch beim Osterhasen mit Hilke und ihrer lieben Freundin Chris aus Maryland

Ay Carramba!

Noch lache ich - hab aber leider beim Skipbo verloren! Auf dem offenen Rooftop des Lynnwood Grill lässt sich unserer neuen Leidenschaft Kartenspielen herrlich frönen (Übrigens sind wir bekloppten Deutschen damit mal wieder die absoluten Exoten. Denn normalerweise kommt man, trinkt was, isst was und tschö. Nix mit gemütlich sitzen und sich mit einer Cola den ganzen Abend über Wasser halten)

Unser Osteressen: Hackbällchen Toskana mit Reis und Salat

Am Dienstag gabs dann noch eine köstliche Überraschung für mich von Hilke. Ich hatte ihr (völlig uneigennützig) ein Backbuch geschenkt und wurde glücklicherweise als Versuchskaninchen für Hilkes erste Torte aus dem Buch auserkoren

Lecker!!

Freitag abend: erstmal nen bißchen aufhübschen für ne Party. Die war seeehr cool - ungefähr so, wie man sich private Hausparties von College-Studenten aufgrund amerikanischer Teenie-Filme vorstellt

Red solo cup...please fill me up!

Hmm..jetzt erst mal nen Bock auf nen Bärensteak. Es handelt sich übrigens wirklich um ECHTES Bärenfleisch, kein Scherz. Bin ich drauf gestoßen, als ich ein Kaltgetränk aus dem Froster nehmen wollte.

Party People