Samstag, 25. Februar 2012

These are few of my favourite things...

Herzlich willkommen zu meinem wöchentlichen Bericht! In einem meiner ersten Posts habe ich noch davon geschwärmt, wie froh ich bin, nicht in einer Großstadt gelandet zu sein. Das möchte ich hiermit revidieren! Der See ist zwar immer noch schön, aber nachdem ich nun jeden Tag mit dem Baby dort entlang spaziere, hat er schon ein wenig an Reiz verloren. Und auch sonst ist hier in Cary nicht allzuviel los. Deswegen entfliehe ich bei jeder Gelegenheit gerne dem Suburb und fahre nach Raleigh. Natürlich kann auch Raleigh nicht mit meinem geliebten Köln mithalten, aber ich mag die Stadt wirklich sehr gern! Ein paar Fotos gab´s ja schon zu sehen, hier noch einige Impressionen:

Ein niedlicher Cupcake-Laden

"Father and Son Antiques" - herrlich verkramter Vintage-Laden

dort habe ich diesen Schatz aufgetrieben: Mr. Bacon und Monsieur Tofu Actionfiguren. Slogan: "Only one can remain at the top of the food chain". Mein Vorschlag für´s nächste Karnevalskostüm, Maga und Jan :)

Hier riecht´s nach Keller, Speicher und Garage

Biker-Treff vorm Restaurant "The Big Easy" (The Big Easy ist übrigens der Spitzname für New Orleans)

hach nee, wat schön!
Nachdem mich bei Gesprächen mit der Heimat viele Leute gefragt haben, was ich denn hier in den USA vermisse, möchte ich euch hier eine Liste präsentieren (wie ihr wisst, ich liebe Listen).

1. Things I Miss

zunächst Konsumartikel, die es trotz allem Überfluss nicht gibt bzw. die anders sind, als in Deutschland

- Sprudelwasser
- Kuchen (nein, keine Torte, sondern leckerer Rührkuchen mit Obst)
- Kaffee (gemahlen! Einzige akzeptable Alternative ist Starbucks)
- aufgeschäumte Milch (selbst beim Starbucks nur mittelmäßig)
- Quark
- Müsli
- Brötchen (Körner!)
(- Brot muss in Klammern gesetzt werden, da ich ja Schwarzbrot aufgetrieben habe und ne Bäckerei gefunden habe, die frisch bäckt -juchu!) 
- Tampons (6$ für 20 OBs - Hallo?)
- Shampoo (alverde Naturkosmetik braun)
- Gesichtswaschgel (alverde Meeresalge)
- Deo (Sprühdeo? Fehlanzeige!)

Kosmetikartikel sind hier relativ teuer - oder ich hab einfach noch nicht die richitgen Produkte gefunden.

Dann gibt es noch Dinge, vor allem Tätigkeiten, die ich hier vermisse:

- Wifi
- großes Bett
- Weichspüler benutzen
- freundliche Autofahrer (ich blinke seit ner halben Meile und werde trotzdem nicht in die Spur gelassen, danke!)
- kommen und gehen, wann ich will
- laut Musik hören (normale Musik, kein Rolf Zukowski)
- Kochen
- Radio hören (vor allem morgens zum Aufstehen)
- U-Bahn fahren (ÖPNV in general)
- Ballett
- einen Schreibtisch haben

Aber natürlich ist hier nicht nur alles schlecht - ich will ja nicht nur die ganze Zeit rummosern! Ganz im Gegenteil, es gibt hier viele tolle Dinge, die ich nicht mehr missen möchte!

2. Things I Like

- Wäschetrockner
- free refills
- Burger
- Gym (Kletterwand, Sauna, Schwimmbad - ich sollte Werbung für die machen)
- recordable TV (Fernsehen gucken, was und wann man will mit Pauseknopf und Werbung vorspulen)
- ein Badezimmer für mich ganz allein
- Kinderfilme angucken (meine Family hier hat ALLES)
- Standmixer (ich bin Smoothie-süchtig geworden)
- 2$ Dollar-Kino
- Exot sein ("Where´re you from? I like your accent.")
- Freundliche Menschen im Supermarkt ("Hello Ma´am, how´re you?" - auch wenns oberflächlich ist)
- Maniküre-Pediküre
- 20°C im Februar

P.S. Kommentarfunktion ist geändert, es müsste jetzt jeder kommentieren können!

Samstag, 18. Februar 2012

Europe vs. United States

Gestern Abend war es wieder soweit - ESM Abend! Habe ich euch schon von ESM erzählt? Nein, dann tue ich es jetzt.
Als Charlotte mich zum ersten Mal gefragt hat, ob ich mit zum ESM-Abend mitkomme, war ich zunächst etwas skeptisch. ESM steht für The Eternal Sunrise Ministries - ist also eine religiöse Vereinigung. Nicht, das ich eine grundsätzliche Abneigung gegen religiöse Vereinigungen hege - ich bin ja immer offen für alles - aber hier in den USA ist Kirche ja schon etwas anders, als das, was ich aus Deutschland kenne. Vollkommen vorurteilsbelastet assoziierte ich "The Eternal Sunrise Ministries" mit fanatischen Gruppen à la "Fellowship of the Sun" aus True Blood (für alle, die die Serie kennen, ihr wisst was ich meine! für alle, die die Serie nicht kennen: guckt sie euch unbedingt an ;) )

Das hier ist übrigens die Selbstbeschreibung von ESM auf facebook:

"The Eternal Sunrise Ministries in Raleigh
Sharing the love of Christ through relationships and community
ESM Raleigh is an organization promoting positive community among the young adults in Raleigh-Durham. We strive to build the type of support and community young professionals need through programming and quality relationships."


Naja, to make the long story short: Das ist alles ganz harmlos. Es ist eine offene Gruppe, die jeden 2. Freitag eine Party bei drei Typen in deren WG veranstaltet. Wir gehen alle gerne hin, weil es eine tolle Möglichkeit ist, Amerikaner in unserem Alter kennenzulernen. Jeder bringt was mit, es wird erzählt, Musik gehört, Karten gespielt etc. Manchmal gibt es ein Motto. Im Moment geht es um die verschiedenen Kontinente. Gestern war Europa dran - Juchu! Wie schon berichtet, war mein kulinarischer Beitrag deutscher Kartoffelsalat. Beim Europa-Quiz hat unser Team dann natürlich auch gewonnen - aber viel knapper, als uns lieb war! Das Video gibt euch hoffentlich einen kleinen Eindruck davon. Wir mussten auch unter widrigen Bedingungen spielen, denn 1. waren wir zahlenmäßig völlig unterlegen und 2. hatten die Amerikaner Robert in ihrem Team. Ein paar Worte zu Robert. Robert ist Autist und hyperintelligent. Er ist ganz nett, aber auch eher ein anstrengender Zeitgenosse, da er mit sozialen Kompetenzen ein wenig Schwierigkeiten hat. Er klinkt sich manchmal ganz unvermittelt in Unterhaltungen ein und fängt an, einem einen Vortrag über etwas zu halten, was meistens ÜBERHAUPT nichts mit dem grad diskutierten Thema zu tun hat und wenn man nicht rechtzeitig den Absprung findet, würde er den ganzen Abend weiterreden. Aber das Quiz wurde durch ihn für uns erst zu einer richtigen Herausforderung :)


Es gab auch nur einen mehr oder weniger peinlichen Moment an dem Abend für mich. Nach dem Quiz wurde nämlich gebetet. Als wir Europäer gefragt wurden, ob es bei uns momentan irgendwelche Geschehnisse gibt, die wir gerne ins Gebet mit aufnehmen möchten, glänzten wir mir peinlichem Nicht-Wissen, was bei uns überhaupt so los ist im Moment...naja, ich hab dann schnell den Rücktritt von Wulff und die Situation in Griechenland in die Runde geschmissen. Holy S#?!*


Team Europe: obere Reihe: Nicole aus Deutschland, Lovisa aus Schweden, Mariin aus Estland, Julia aus Österreich; untere Reihe: ich, Lisa aus Deutschland

die Quizmaster des Abends: Dan und Julia

Donnerstag, 16. Februar 2012

Operation gelungen, Hand noch dran

Der Übeltäter
Auf die Gefahr hin, euch mit Nichtigkeiten zu langweilen, muss ich euch von einem "Zwischenfall" eben berichten. Als ich mich in meinem Zimmer auf meinen Sessel setzen wollte, habe ich mir an der Stuhllehne einen Splitter in mein zartes Händchen gerammt. Gottseidank hatte ich meine Pin(g)zette gleich zur Hand. Aber ich habe festgestellt, dass man so nen Splitter allein ganz schön schlecht rauskriegt. Ich hatte schon meinen Stolz überwunden und bin nach unten gegangen, um meine Hostmum um Hilfe zu bitten. Alles dunkel- keiner da. Na, ich musste also doch selbst weiter porkeln und habe es geschafft - hahar!

Cary Alaaf!

Hallo meine Lieben! Zunächst bietet dieser Post noch ein paar Ergänzungen zum vorherigen Eintrag. Ich habe nämlich noch einige Fotos von Hilke bekommen, die eine ganz tolle Kamera hat.
Hilkes Geburtstags-Reinfeier-Abend


Ich habe ganz vergessen, zu erzählen, dass eine befreundete Familie von Hilkes Gastfamilie für sie ein Geburtstagsfrühstück ausgerichtet hat, zu dem ich auch eingeladen war. Das Familienoberhaupt, Mutti Renée...

...hat uns mit frischen selbstgemachten Pancakes mit Früchten, Bacon, Würstchen, O-Saft und Kaffee verwöhnt. Renées Töchter heißen übrigens Sarah und Rebecca ;)

Beburtstagsdinner - Paaaaartyyyyy!

Hilke und Rebecca in Duke´s Garden

Auf geht´s...


 Heute hatte ich den Vormittag frei und ich habe mich mit meiner AuPair-Freundin Annika verabredet. Morgen bin ich auf einer Europa-Motto-Party eingeladen (das letzte Mal war Australien dran, erinnert ihr euch?). Deswegen habe ich beschlossen, als kulinarischen Beitrag aus Deutschland Kartoffelsalat zu kredenzen. Ich war schon ein bißchen melancholisch gestimmt, als mir eingefallen ist, das Altweiber in Deutschland ist. Annika und ich haben uns "die Höhner" angeschmissen und zusammen mit Kartoffelsalat an die Heimat gedacht - das tat gut!

Tadaa - das Ergebnis

Mrs. Doolittle - Rebecca mit Annikas "Host-Pets" Hündin Hilde und Katze Kitty

Juchu - es gibt hier Aldi. Habe zugeschlagen und mir Haribo Gummibärchen und Choceur Schokolade gekauft

Mein Frühstück ist gerettet - habe Schwarzbrot aufgetrieben - für schlappe 3,49$ plus Steuer

natürlich made in Germany (aus dem schönen Gütersloh - viele Grüße an Hanna an dieser Stelle!)
Viele liebe Grüße an alle meine Geburtstagskinder in Übersee. Der Februar ist besonders dicht mit Geburtstagen meiner Lieben besiedelt. Leider kann ich nicht mit euch feiern, aber in Gedanken bin ich bei euch. So raise your glass and Happy Birthday everybody!

Sonntag, 12. Februar 2012

Ein kleiner Nachtrag noch: Hier in Raleigh gibt es an den Fußgängerampeln ein besonderes Signal für Blinde, wenn die Ampel auf grün springt. Es ertönt dann nämlich immer Vogelgezwitscher. Hier zu hören: Der Kuckuck

Eine Woche mit Höhen und Tiefen

Liebe Leute, wo soll ich nur anfangen? Hier passiert jeden Tag so viel und am liebsten möchte ich euch an allem teilhaben lassen! Oft sind es nur Kleinigkeiten und viel vergesse ich wieder, bevor es den Weg in den Blog schafft. Heute ich mal tageweise vorgehen und euch anhand von Fotos erzählen, was ich so erlebt habe.

Samstag:
Da meine Vorgängerin Josi nun wieder nach Deutschland zurückgereist ist, bin ich nun vom Gästezimmer in mein permanentes Zimmer umgezogen. Es ist sehr groß und etwas leer aber ich habe es mir so wohnlich wie möglich eingerichtet. Ich habe ein eigenes Bad und einen begehbaren Kleiderschrank. Das hört sich spektakulär an, aber wirklich JEDES Zimmer hat hier ein eigenes Bad und einen begehbaren Kleiderschrank (auch die Kinderzimmer). Aber schön ist es trotzdem :)

Mein Bad
Mein Bett - natürlich darf mein Fell genauso wenig fehlen, wie Familienfotos
Meine wichtigsten "Möbelstücke": Fernseher und Laptop
Samstag abend:
Am  Abend war ich bei einem befreundeten AuPair zu einer "Pyjama-Party" eingeladen. Annikas Gasteltern waren verreist, daher hatten wir das riesen Haus für uns. Ich habe mich 10 Jahre zurück versetzt gefühlt. Wir haben Pizza bestellt, Filme geguckt und "Never have I ever" gespielt. Annikas Gast"kind" ist 15 Jahre alt und schwul und hat den Abend mit uns Mädels verbracht. Ich sag´s euch - herrlich dieser Typ! Selten hab ich so gelacht.
Amerikanische Pizza

Illustre Runde in Annikas Basement ("Keller"), wo wir alle übernachtet haben

Sonntag:
Am Sonntag hatte ich mein erstes AuPair-Treffen mit meiner Community Counselerin (meiner Betreuerin der Agentur vor Ort) und anderen AuPairs aus meiner Gegend. Wir haben uns im IHOP (International House of Pancakes) zum Frühstück getroffen. Abends hieß es dann: Super-Bowl Night! Ich war auf einer Superbowl-Party eingeladen, die eine Gruppe von der Kirche in einem Barbecue-Restaurant ausgerichtet hat. Es gab Essen und Trinken UMSONST und jeder hat Nachtisch mitgebracht. Gespielt haben übrigens die Patriots gegen die Giants. Das einzig Blöde an dem Abend - eigentlich hat sich überhaupt niemand das Spiel angesehen. Es steht wohl eher der soziale Aspekt des Events im Vordergrund...
Frühstück auf die amerikanische Art. Für mich gab´s Blueberry-Pancakes, Rührei mit Bacon und Hash Browns (vergleichbar mit einem Kartoffelpuffer)

Superbowl-Torte

Auf der Leinwand war das Spiel zu verfolgen - was kaum jemand getan hat. Ich habe immer noch keine Ahnung, wie Football funktioniert und wer gewonnen hat, habe ich auch schon wieder vergessen!

Sandra aus Schweden, Charlotte aus Australien und ich. Es gibt übrigens überwiegend schwedische und deutsche AuPairs hier. Man nennt sie liebevoll die Sweets (Swedish) und die Germs (Germans), wobei Germs auf Deutsch sowas wie Keime oder Bakterien bedeutet - na wer hier beim Spitznamen die Nase vorn hat, dürfte damit klar sein...
 Montag:
Am Montag habe ich meinen ersten richtig schlechten Tag hier erlebt. Beim Ausparken am Kindergarten habe ich nach 5 Jahren unfallfreiem Fahren meinen ersten Unfall gebaut. Ich habe ein parkendes Auto angedötscht. Das Schlimmste war aber, dass mein Auto (also natürlich nicht meins, sondern das meiner Hostmum) eine Beule an der Stoßstange davon getragen hat. Meine Gastfamilie hat auf meine Beichte aber sehr nett reagiert und wir konnten alles klären. Ich muss - entgegen meiner Befürchtungen - nicht nach Deutschland zurück ;)

mein "Unfallopfer" - gottseidank nur ein paar Kratzer. Leider sah unser Auto schlimmer aus



 Dienstag:
Ich Tollpatsch bin in der Nacht aus dem Bett gefallen und habe mir das Knie verletzt. Resultat: Blaues Knie und zwei Tage humpeln. Ich muss mich wohl erst wieder an ein normal großes Bett gewöhnen.


Mittwoch:
Tine, ein befreundetes AuPair hat anlässlich ihres 21. Geburtstages zum Dinner eingeladen. Ich bin hier übrigens eindeutig eine der ältesten AuPairs, worüber sich die anderen auch immer gerne lustig machen. Tja, mir macht das Ganze aber überhaupt nichts aus. Ich genieße es, mal nicht - wie an der Uni - das Küken zu sein. Und außerdem darf ich in Clubs gehen und Bier in der Öffetnlichkeit trinken - wenn ich wollte.

Happy Birthday, Tine!
 Donnerstag:
War eher ein ereignisloser Tag. Ich probiere mich momentan noch durch´s Kursangebot im Gym. Diesmal habe ich einen Wassergymnastik-Kurs mitgemacht, der hauptsächlich von Schwangeren und stark Übergewichtigen besucht wurde. Als ich am abend zurück kam, habe ich gerade meine Hostmum getroffen, die von Einkaufen zurück kam. Hier kauft man eigentlich fast alles in riesigen Mengen ein, so wie wir das aus Deutschland nur aus dem Großhandel (z.B. Handelshof) kennen.

Wochenration Frühstücks-Zerealien...nein, kleiner Scherz...wohl eher ein Jahresvorrat
 Freitag:
Am Freitag (oder besser in der Nacht von Freitag auf Samstag) ist meine AuPair-Freundin Hilke 20 Jahre alt geworden. Ich habe Geburtstagsmuffins für sie gebacken - mit herrlich quitschesüßer Erdbeer-Glasur - und "Kräht der Hahn früh am Morgen" gesungen (Leider kenne ich nur die erste Strophe). Wir haben einen sehr spaßigen Abend zusammen verbracht!

Geburtstagsmuffins für Hilke

Rebecca rockt mit der Barbie-Guitar
 Samstag:
Am Samstag hatte ich das Bedürfnis, dem Vorort-Leben zu entfliehen und bin nach Raleigh-Downtown gefahren, was nur ca. 15 Autominuten von mir entfernt ist. Raleigh ist ein wirklich ganz bezauberndes Städtchen und außerdem die Hauptstadt von North Carolina. Es ist hier viel urbaner - es sind Menschen auf der Straße unterwegs, es gibt normale Geschäfte und Cafés, die zu keiner Kette gehören. Ich war richtig glücklich!
Links: Museum of Natural Science, Rechts: Museum of History (beide Museen sind umsonst)

Ja, auch wir haben eine Liberty-Bell (zugegeben nur eine Kopie...)

Capitol


Wahlkampagnen-Büro der Demokraten - dieses Jahr ist übrigens Election Year, d.h. der Präsident wird gewählt

Eine kleine Kunstgalerie - Raleigh hat mehr zu bieten, als ich dachte
 Sonntag:
Trotz für uns in NC eisigen Temperaturen hat uns der Sonnenschein am Sonntag nach draußen gelockt. Zusammen mit Hilke habe ich einen Ausflug nach Durham gemacht. Dort ist die Duke University, eine der teuersten Unis in den vereinigten Staaten. Es ist dort einfach sooo unfassbar schön! Anschließend sind wir noch zu einer deutschen Bäckerei mit Café gefahren, die auf den drolligen Namen Guglhupf getauft ist. Dort gibt es deutsches Brot - Juchu!!
Duke Gardens - eine traumhaftschöne gartenanlage, die zur Uni gehört. Wurde von jemandem Reichen irgendjemand anderen Reichen zu Ehren gestiftet


Campus der Duke University

Nein, das ist nicht Hogwarts, sondern nur ein Wohnhaus für Studenten


Camp Out auf dem Campus. Wir haben Studenten dort gefragt, warum sie dort zelten. Die Antwort: Schlange stehen für die Karten zu einem mega-wichtigen (College!-)Basketballspiel....Crazy!

Tja, sowas findet man an der Kölner Uni wohl eher nicht - höchstens ein Schild mit: Achtung! In diesem Hörsaal könnten Ihnen Lampen auf dem Kopf fallen!

Fecht-Halle

Football-Stadion der Duke Blue Devils

Ich würde hingehen - allein wegen der Liebe, die es umsonst gibt!
Das war meine Woche - und der Titel dieses Eintrags ist auch eher irreführend, denn eigentlich gab es deutlich mehr Höhen als Tiefen. Ich habe schon sehr viele Leute kennengelernt und bin, wie ihr ja lesen konntet, fast jeden abend unterwegs und nie zu Hause. Das ist auch sehr gut, denn so fällt man abends immer müde ins Bett und hat gar nicht so viel Zeit, über daheim nachzudenken. In Situationen, wie mit meinem kleinen Crash bin ich dann doch immer froh, dass ich Skype und Mama und Det habe, die mich schnell wieder aufbauen, wenn es mir mal nicht so gut geht! Danke <3