Letztes Wochenende war es endlich soweit! Mein langersehnter Wochenendtrip nach Miami stand an. Ich habe dort zwei liebe Freundinnen wieder getroffen, die ich auf dem Orientation Workshop in New York kennengelernt hab: Lisa und Kristin. (Mit Kristin bin ich sogar schon von Düsseldorf aus zusammen in die Staaten geflogen, vielleicht erinnert ihr euch an sie, Mama, Det und Lars?).
An riesengroßes Dankeschön an dieser Stelle auch an meine liebe Hilke, die Montagmorgen für mich gearbeitet hat und mir somit den Trip ermöglicht hat :)
Zum Wesentlichen! Also, ich ab in den Flieger, 2 Stunden später in Miami gelandet, ewig auf den Bus gewartet und spät nachts endlich Wiedervereinigung mit meinen Germark-Mädels.
Unser Hostel macht nen ganz netten Eindruck. Unser Lobby-Boy war offensichtlich vollkommen breit, hat es dann aber doch noch hinbekommen, uns unser Zimmer zuzuweisen - oder besser gesagt Apartment. Wir waren nämlich nicht, wie erwartet, im Hostel selbst untergebracht, sondern in einem Apartment einen Block weiter. Auch nicht schlecht. Wir hatten Platz satt und eine eigene Küche und eigenes Bad. Die Lage war übrigens auch top, 8te Straße, schön nah an Southbeach.
Kristin hat uns als Erinnerung diese wundervollen T-Shirts gemacht! Zur Erklärung: Germany+Denmark=Germark - eine Anspielung auf unsere ursprüngliche Clique bestehend aus Deutschen und Däninnen, leider sind die Däninnen beide wieder zu Hause.
Ok, kurz frisch gemacht und ab zum Oceans Drive lecker Cocktail schlürfen. Ein Cocktail hat hier schlappe 30$ gekostet..wir haben zwei zum Preis für einen bekommen (Mensch, Wahnsinns Angebot..Happy Hour war auch den ganzen Abend lang..).
Gut, dass wir diesen lustigen Trupp hier aufgegabelt haben. Es handelte sich um eine Gruppe Mit- bis Enddreiziger, die in Miami den Junggesellenabschied ihres Freundes (Namen hab ich vergessen, aber es war der Typ mit Hut) gefeiert haben und uns schön den Abend über mit Drinks versorgt haben.
Die Äuglein sind noch ganz klein nach nur 2,5 Stunden Schlaf. Aber getreu dem Motto YOLO (you only live once) raus aus den Federn, denn die bereits gebuchte Everglades Tour stand an..und außerdem musste das gratis frühstück ja noch mitgenommen werden :)
Da isser: der erste und einzige Alligator, den wir auf der Tour erblickt haben. Hier wird übrigens sehr großen Wert darauf gelegt, dass hier Alligatoren ("Gators") leben und keine Krokodile. Also jeder Laie wird natürlich SOFORT den Unterschied erkennen...


Nachdem wir mit unserem unglaublich lauten Bötchen (es gab gratis Ohrenstöpsel) ein wenig durch den Sumpf geschippert sind (oh Moment, ich habe gelernt, dass es sich bei dem Everglades nicht um einen Sumpf, sondern um den am langsamsten fließenden Fluss der Welt (?) handelt), gab es noch ne Gator-Show, wo der Ranger uns allerlei Wissenswertes über Alligatoren erzählt hat. Für das Foto, auf dem man einen Babyalligator halten darf, war ich zu geizig (hätte nochmal 3$ gekostet), dafür hab ich nachher im Restaurant Alligatorfleisch probiert. Ein Tier, was man in den Everglades übrigens überall sieht (und fühlt), ist der MOSKITO. Hier lernt man auf die harte Tour, sich fortan mit Mückenschutz einzusprühen. Resultat meiner Ignoranz gibts weiter unten zu sehen.
Immer schön wachbleiben! Nach langer Zeit habe ich das erste mal einen richtig guten Espresso getrunken (im Bistro Pinocchio, wer in Miami Beach ist, sollte dort unbedingt hin!).
Am nächsten Tag sind wir rüber nach Miami Downtown und haben die Gegend erkundet und Souveniers im Hardrockcafé gekauft...
...und anschließend wieder mit dem Wassertaxi zurück nach Southbeach. Auf dem Weg sind wir an ganz vielen Häusern der Reichen und schönen vorbei gefahren.
Zum Beispiel am Haus von Ricky Martin...
...und Shakira...
...und Al Capone..
...und Gloria Estefan.
Danach war natürlich erstmal wieder Entspannung am Strand angesagt. Das Wasser ist strahlend blau und pipiwarm. Überall stehen diese niedlichen Bademeister-Hütten rum, die, nachdem die Alten von einem Hurricane zerstört wurde, von verschiedenen Künstlern wieder neugestaltet wurden.
Achja, wie oben angekündigt: Der schlimmste Mückenstich, den ich jemals hatte. Zurück in NC hab ich erstmal fett Systral draufgeschmiert und dann war er gittseidank nach 4 Tagen wieder weg.
Am letzten Abend haben Lisa und ich uns nochmal ins Nachtleben gestürzt (auf Kristin mussten wir krankheitsbedingt leider verzichten). Wir waren im Nikki Beach (geiler Laden, halb draußen, direkt am Strand) und haben nochmal ordentlich die Sau rausgelassen. Am nächsten morgen mussten wir ja leider früh raus, um unseren Flieger zu kriegen, aber der Schlafmangel hat sich in jedem Fall gelohnt!
Mir hat Miami super gut gefallen. Ich würde hier nicht leben wollen, dafür ist es mir hier viel zu hektisch. Aber irgendwie taucht man dort in eine völlig andere Welt ein. Es ist einfach nur herrlich, am Oceans Drive im Cafe zu sitzen und sich die Freakshow anzugucken. Alles ist so ein bißchen bunter, lauter und protziger, aber einzigartig uns sehenswert.