Freitag, 11. Mai 2012

Kulinarische Hochgenüsse, Konzert, Kraftfahrzeug und Kurswochenende


Meine Herren, liebe Leute! Es erfordert hier jedes Mal aufs Neue allergrößte Anstrengung, meinen Hirnschmalz für einen schmissigen Post-Titel zusammen zu kratzen. Diesmal bin ich besonders stolz auf das Resultat (man beachte die Alliterationen). So, nun aber zum Wesentlichen. Es gibt wieder allerlei zu berichten aus meinem Leben in Übersee. 

1. Mein Kochkurs
Als AuPair ist man dazu verpflichtet, insgesamt 75 Stunden Kurse an Bildungseinrichtingen, wie etwa einem Community College (Äquivalent zur VHS) zu besuchen. Die letzten 8 Wochen habe ich also im Dienste meiner Pflichterfüllung jeden Montag abend 3 Stunden in einer Schulküche einer amerikansichen Highschool verbracht. Den Kurs, den ich belegt habe, hatte den Titel "From Brunswick Stew to Manhatten Clam Chowder" (das sind 2 bekannte amerikanische Gerichte der Ostküste). Man mag es kaum glauben, aber es gibt tatsächlich so etwas wie amerikanische Küche! In unserem Kurs ging es um den Mix von Nord- und Süd-Küche der USA. Wir waren ganze 4 Teilnehmer. Nichtsdestotrotz hatten wir einen Mordsspaß zusammen. Ich habe wirklich etwas über amerikanische Küche und vor allem regionale Produkte gelernt, die ich vorher noch nie zubereitet habe, z.B. Süßkartoffeln oder Okra. Unsere Klasse hat sogar einen "Field Trip" (=Ausflug) zusammen in ein Restaurant mit Südstaatenküche gemacht. Yummy!
Meine Teampartnerin Meghan

"Klassenkamerad" Kent: war mit der Airforce einige Jahre in Deutschland und war mal Bodyguard von Helmut Kohl!

Unser lustiger Lehrer "Chef" Brian Adornetto - ein typischer Italo-Amerikaner

Mitstreiter Ron

Meatball Subs (Sandwiches mit Hackbällchen)
 2. Ein Abend im Bavarian Brathaus
Neulich war ich zusammen mit vier anderen deutschen AuPair-Mädels in einer Spontanaktion in Chapel Hill im "Bavarian Brathaus". Eins vorweg: von authentisch kann hier nicht die Rede sein. Aber einen amüsanten Abend hatten wir dennoch. Mit fast 25$ für Jägerschnitzel mit Spätzle und Rotkohl haben wir ordentlich was gelatzt - nur zum Vergleich: wenn man sonst auswärts was ist, ist man in der Regel mit 10-15$ dabei. Lecker wars leider auch nicht. Deutsch konnte hier außer uns niemand. Dafür gabs Klischees im Überdruss. Dirndl und Lederhosn neben Schlosspanorama und Kuckucksuhren an der Wand, Helene Fische aus den Lautsprechern, irgend eine Berg-Doku im Fernsehen (ein TV darf hier in keinem Restaurant fehlen). Ich sags euch: herrlich! Ich frage mich, ob die Mehrheit der Amerikaner wirklich glaubt, dass so eine typisch deutsche Gaststube aussieht. Hätte nur noch gefehlt, dass der Laden "Zum Gemütlichkeit" gehießen hätte :D
Da muss so manch einer erst nach Amerika reisen, um Schloss Neuschwanstein bewundern zu können
 3. Feist Konzert
Zu meinem nächsten Highlight existieren leider keine Fotos. Meine treue Kamera gibt so langsam nach 5,5 Jahren den Geist auf und daher muss ich mir fast immer die Fotos von anderen erschnorren. Aufs Feist Konzert bin ich aber ganz allein gegangen, deswegen gabs auch nix zu erschnorren. Also, wie gesagt, am 3. Mai war endlich der langersehnte Tag gekommen, an dem ich Feist live erleben durfte. Als Support Act haben Timbre Timber (was für dich, Jenny? Bitte mal youtuben) gespielt, beim letzten Song ist Feist sogar schon mit auf die Bühne gekommen. Das Konzert war fantastisch. Die Location war wirklich toll: Samtbezogene Sessel, Kronleuchter und Platzanweiser mit Weste und Fliege. Mein Platz in der zweiten Reihe war auch bombe. Eigentlich. Ich find Sitzplätze auf Konzerten ja immer so geht so. Dann wollen manche Leute gerne aufstehen und manche gerne sitzen bleiben, und die sehen dann natürlich nix mehr, außer dem Gesäß vom Vordermann. Naja, meine Sicht war prima, nur leider haben sich die Typen hinter mir und neben mir mehr oder weniger angefangen zu kloppen, weswegen dann ein Security-Mensch kommen und alle zur Ordnung rufen musste. Alles ein bißchen lächerlich, es handelte sich ja immerhin um ein Feist-Konzert und nicht um ein Mötley Crüe Konzert oder so.  Alles in Allem aber trotzdem ein schöner Abend. Feist hat fast 2 Stunden gespielt und war (wie nicht anders zu erwarten) sehr sympathisch und nett zum Publikum.

4. Wochenendtrip nach Baltimore
Um wie gesagt fleißig Stunden für unsere Pflicht-Bildung zu sammeln, sind Hilke und ich letztes Wochenende gemeinsam nach Baltimore gefahren, um dort an einem AuPair Weekendkurs teilzunehmen. Zunächst sind wie mit Hilkes museumsreifen Honda nach Raleigh zur Greyhound Busstation gefahren, um von dort aus bis nach Washington D.C, und von dort aus weiter nach Baltimore zu fahren.  Auf meiner Fahrt im Greyhound konnte ich rückwirkend sehr mit Lars mitfühlen, der ja letztes Jahr während seiner Amerika-Rundreise sehr viel Zeit im Bus verbracht hat. Es fahren sehr, sehr viel arme Menschen mit dem Bus, ja sogar Obdachlose. Tut mir leid, dass so zu sagen, ob auf der Strecke von Raleigh nach Richmond (wo wir umsteigen mussten) war der Greyhound der reinste Penner-Express. In meiner Sitzreihe, saß ein sehr mitteilsamer, aber leider aufgrund seiner fehlenden Zähne schwer zu verstehender Mann, den ich absolut unhöflich durch vorgetäuschtes Schlafen versucht habe, zu ignorieren. Wir sind dann aber wohlbehalten und kaputt in Baltimore angekommen. Untergebracht waren wir im Maritime Instuite and Conference Center. Es gab ein riesen Bett für jeden und richtig gutes Essen rund um die Uhr. Die Kurse waren auch ganz ok, aber eher nebensächlich für uns. Denn neben der Pflichterfüllung konnten wir das Wochenende nutzen, um mal einen Tapetenwechsel zu haben und Baltimore kennenzulernen. Wir waren zwar nur einen Abend in Baltimore unterwegs, aber es hat mir super gut gefallen. Ich mag einfach den Großstadtflair. Der Hafen ist wunderschön, überall sind Geschäfte und Restaurants, in denen es Seafood zu essen gibt. Baltimore ist ein bißchen hipper als D.C. (hat unser Lehrer behauptet, ich war ja noch nie in D.C.) aber auch ein ganz schön heißes Pflaster. Wir sind trotzdem todesmutig abends allein mit der Bahn wieder zum Hotel zurückgefahren (nachdem wir das Angebot einer Reisegruppe, mit ihr im Taxi gemeinsam zum Hotel zu fahren, abgeschlagen haben. Dafür liebe ich die Amis, alle sind unheimlich freundlich und hilfsbereit). Ich habe mich jedenfalls in Baltimore verliebt. Ich fand es toll dort und hätte gerne mehr Zeit dort gehabt.
Danke Hilke für die Fotos. Hier eine kleine Auswahl an vorzeigbaren Bildern ( ich habe ein unglaubliches Talent dafür, entweder den Mund mit Essen voll zu haben oder die Augen zu zu haben, wenn ein Foto von mir geschossen wird).
Auf geht's - mit Hilkes betagtem Honda, der als Schaltwagen hier eine wahre Rarität ist. Hab dann nach 4 Monaten Automatikfahren natürlich auch erstmal die Karre abgewürgt.

Skyline von Raleigh

Der Hafen von Baltimore



Abendessen auf der Hafenterasse des Hardrock Cafés mit Live Musik

Huuui!
 
Herrlich bescheurtes Lied über Baltimore, auf das ich gestoßen bin. Am besten fand ich diesen wunderbaren Kommentar eines youtube-Nutzers: "No one smiles at you in Baltimore... Unless they are gettin ready to rob ya or steal your car."

Sonntag, 22. April 2012

UNC Clef Hangers peform "Mad World"


Glee lässt grüßen

Hallo Freunde, gestern hatte ich einen unglaublich tollen Abend! Hilke (von der übrigens alle diese wunderschönen Bilder stammen..danke! Ich weiß, ich bin ein Schmarotzer) hat mich mit zu ihrem Aupair-Cluster-Meeting mitgenommen. Hilkes LCC hat ein Konzertbesuch geplant und hatte noch Karten übrig. Ich wusste nicht genau, was mich erwartet, aber für 12$ kann man den Spaß ja mal mitmachen, dachte ich. Auf nach Chapel Hill also. Chapel Hill bildet zusammen mit Raleigh und Durham das sogenannte Triangle, in dem auch Cary liegt. Chapel Hill ist ganz niedlich. Dort ist die University of North Carolina - die erste staatliche Universität der ganzen Vereinigten Staaten. Das Stadtbild ist sehr durch die Studenten geprägt und es geht immer ganz gut die Post ab was Feiern angeht. So, nun zum Konzert: die Interpreten sind die UNC (= University of North Carolina) Clef Hangers, eine A Capella Gruppe der Uni, die aber moderne Songs singt. Das Ganze war auf richtig hohem Niveau..unglaublich cool und natürlich hat die uni-eigenene Memorial Hall (die andere Unis vor Neid verblassen lassen würde), in der das Konzert stattfand, für das richtige Ambiente gesorgt. Wer also die Dalton Warblers für eine Imagination von Glee Drehbuchautoren gehalten hat, dem sei gesagt: Es gibt solche Gruppen tatsächlich!!






Samstag, 21. April 2012

Typisch amerikanisch - typisch deutsch


Letztes Wochenende stand mal wieder mein monatliches Pflicht-Meeting mit meiner AuPair Gruppe und Community Counselerin an. Ich habe mich aber diesmal wirklich darauf gefreut! Im April und Oktober jeden Jahres finden die sogenannten Cultural Meetings statt, das heißt, die CCs müssen sich etwas Besonderes für uns überlegen; im Idealfall eben etwas, das die amerikanische Kultur widerspielgelt. Dieses amerikanische Event sollte für uns eine Kanutour sein (ist jetzt nicht sooo besonders typisch, finde ich, aber egal). Da sich die Temperaturen hier ja schon bei muckeligen 25 Grad eingependelt haben, war die Aussicht 1,5 Stunden auf dem Neuse River zu paddeln, besonders verlockend. Es war dann auch wirklich ein sehr schöner Sonntag. Ich bin zwar nicht so eine geübte Kanufahrerin (das letzte Mal bin ich in der 7. Klasse Kanu auf dem Edersee gefahren), aber die Strömung hat uns getragen und wir mussten nur ein bißchen lenken. Ich bin nicht ins Wasser gefallen - juchu! Natürlich hatte ich danach erstmal schön Sonnenbrand auf den Armen.
Gestern stand dann ein weiters Event an, auf das ich mich sehr gefreut habe. Übrigens werfe ich mit diesem Eintrag (bzw. beim letzten hab ichs auch schon gemacht) mein Vorhaben über Bord, keine Fotos von meinen Gastkindern hochzuladen, da ich sonst leider überhaupt nicht von den Dingen berichten kann, die wir gemeinsam unternehmen. Meine Inkonsequenz sei mir verziehen! Das Museum of Natural Science in Raleigh hat anlässlich der Eröffnung eines neuen Flügels ein riesen Fest mit Parade und 24h-Daueröffung des Museums in Raleigh Downtown veranstaltet. In der Parade haben Vertreter verschiedener Nationen einen Krug mit Wasser aus ihrer Heimat zu einem Baum getragen, der an dem Tag gepflanzt wurde und der dann mit den Wassern aus aller Welt gegossenwerden sollte. Meine Gastfamilie hat sich - um alle Stereotype über Deutschland zu erfüllen - in Tracht geschmissen und ist zusammen mit anderen Deutschen Bekannten als Deutsche Delegation mitgelaufen. Ich habe mit Benjamin zusammen an der Wegstrecke gewartet und alles auf Kamera festgehalten. Neben meinen neuerworbenen patriotischen Gefühlen für North Carolina bin ich aber auch beim Anblick der deutschen Flagge und dem mit Rhein-Wasser gefüllten Tonkrug ganz sentimental geworden!

Ahoi!

Neuse River in Wake Forest, North Carolina

Mit-Paddlerin Alina

Meine Hostmum mit Carina und Annabel (Danke Hilke, fürs Haareflechten)

Schön aufstellen für die Parade. Vor "uns" stand Schweden

Startnummer 4

"Hey Kölle, du ming Stadt am Rhing" - außer dem Rheinwasser war noch geschmolzener Schnee aus den Alpen mit dabei. Wenn das nicht mal ne gelungene Mischung ist!

Deutsche Delegation


ehemalige Weinkönigin Melanie trägt "unser" deutsches Wasser

Samstag, 14. April 2012

Ostern und andere Gründe zu Feiern

Guten Tag, liebe Leser! Ich freue mich, euch wieder mal zu einem neuen Streifzug durch mein Leben in Amerika begrüßen zu dürfen. Los geht´s!
Summer Feeling im April - abends draußen sitzen The Raleigh Times

Lunch im Remedy Diner. Maga, da würde ich gerne mal mit dir hingehen. Hier gibt´s lecker Vegi-Essen zu spitzen Preisen und coole Menschen inklusive. Für mich gab´s ein grilled Portobello (das ist ein Pilz) Sandwich mit Kartoffelsalat - yummy!

Ostern steht vor der Tür - da darf das obligatorische Eierfärben natürlich nicht fehlen. Annabel war durch Adoptiv-Meerschweinchen Shamu zwar etwas abgelenkt, aber hatte dennoch Spaß. Drama gab es erst später, als sie realisiert hat, dass die gekochten Eier im Gegensatz zu ausgeblasenen Eiern gegessen werden.

Besuch beim Osterhasen mit Hilke und ihrer lieben Freundin Chris aus Maryland

Ay Carramba!

Noch lache ich - hab aber leider beim Skipbo verloren! Auf dem offenen Rooftop des Lynnwood Grill lässt sich unserer neuen Leidenschaft Kartenspielen herrlich frönen (Übrigens sind wir bekloppten Deutschen damit mal wieder die absoluten Exoten. Denn normalerweise kommt man, trinkt was, isst was und tschö. Nix mit gemütlich sitzen und sich mit einer Cola den ganzen Abend über Wasser halten)

Unser Osteressen: Hackbällchen Toskana mit Reis und Salat

Am Dienstag gabs dann noch eine köstliche Überraschung für mich von Hilke. Ich hatte ihr (völlig uneigennützig) ein Backbuch geschenkt und wurde glücklicherweise als Versuchskaninchen für Hilkes erste Torte aus dem Buch auserkoren

Lecker!!

Freitag abend: erstmal nen bißchen aufhübschen für ne Party. Die war seeehr cool - ungefähr so, wie man sich private Hausparties von College-Studenten aufgrund amerikanischer Teenie-Filme vorstellt

Red solo cup...please fill me up!

Hmm..jetzt erst mal nen Bock auf nen Bärensteak. Es handelt sich übrigens wirklich um ECHTES Bärenfleisch, kein Scherz. Bin ich drauf gestoßen, als ich ein Kaltgetränk aus dem Froster nehmen wollte.

Party People

Samstag, 24. März 2012

Driver License and Daily Routine

Mein langersehnter Führerschein


Immer, wenn ich einen Blogeintrag gepostet habe, fallen mir natürlich noch tausend Dinge ein, über die ich auch noch berichten wollte. Ganz stolz und mit einer super schlechten Fotografie möchte ich euch noch erzählen, dass ich endlich meinen Führerschein bekommen habe! Mein deutscher Führerschein ist hier in NC nur 60 Tage gültig gewesen, daher musste ich im Februar zur Führerscheinbehörde tapsen und dort eine Theorie- und Fahrprüfung ablegen. Ich war natürlich hyper nervös und hab mich genau gefühlt, wie bei meinem "ersten" Führerschein. Es ging dann aber alles ganz fix. Meine Fahrprüfung hat 10 Minuten gedauert (einmal um den Block fahren). Ich hab direkt bestanden und der ganze Spaß hat mich sage und schreibe 4 Dollar gekostet. Ich musste übrigens genau die gleichen Prüfungen machen, wie ein Fahranfänger in den USA. Also nix von wegen Vorteil weil schon 5 Jahre in Besitz eines EU-Führerscheins. Die amerikanischen Behörden sind genau so flott unterwegs wie die deutschen, deswegen hat es auch nur ca. 4 Wochen gedauert, bis ich meine License dann endlich per Post erhalten habe...

Einige von euch haben sich "beschwert", dass ich immer nur über meine Freizeitaktivitäten berichte und nie so richtig viel über die Arbeit mit den Kids. Das hat vor allem den Grund, dass ich im Internet nicht unbedingt Bilder von den Kindern veröffentlichen möchte (das Internet vergisst nie!) und zu schreibfaul bin, ausführlich zu schildern. Außerdem sind meine Freizeitaktivitäten meist spektakulärer, als meine Arbeit. Das heißt natürlich nicht, dass sie langweilig ist, aber der Großteil ist einfach Routine. Ab und zu erheitern mich meine Kids aber immer wieder :) Denn auch englischsprachige Kinder sind zum Beispiel vor Verhörern in englischen Liedern nicht gefeit. So singt Annabel beim Lied "I´m sexy and I know it" stattdessen immer lauthals "I´m sixty and I know it" mit. Ich hab sie mal in dem Glauben gelassen, dass ihre Version richtig ist. Ich finde die Message auch irgendwie interssanter.
Im Mai mache ich einen AuPair Wochenendkurs in Baltimore, um einen Teil meiner geforderten Credits zu erwerben. Im Rahmen dessen musste ich als Hausaufgabe 21 Tage lang ein Daily Activity Journal führen. Für alle, die sich dafür interessieren, wie ein typischer Tagesablauf von mir aussieht, hier ein kleiner Ausschnitt:

Wednesday, 15th February 2012
7-7.15 am                    Woke up and got dressed
7.15-7.45 am               Prepared breakfast and lunchboxes for Carina and Annabel, unloaded the dishwasher
7.45-8.45 am               Drove Annabel to a classmates´ home (Carpool) and Carina to German day care
8.45-9.45 am               relaxed in my room
9.45 am-12.30 pm       woke Benjamin from his first nap, read books to him and played with him, had breakfast, fed him, took him for a walk around the lake in his stroller, took him to bed for his second nap
12.30-1.30 pm            break: called a friend and watched some TV
1.30-2.30 pm              drove to Annabel´s school and picked her up
2.30-3.15 pm              helped Annabel doing her homework, fed Benjamin
3.15-5pm                    listened to an audiobook with Annabel, made her braids, played with Benjamin, had lunch, prepared salad for dinner, prepared a snack for the kids
5-5.30 pm                   picked up Carina from German day care and dropped her and Annabel off at the Little Gym
5.30-6.30 pm              did some groceries shopping
6.30-7.30 pm              picked Annabel and Carina up, drove home, had dinner with the family
7.30-9.30 pm              visited a friend
9.30-11 pm                 watched TV in my room, went to bed

Tabak, Jelly Beans und Kobolde

Hallo Heimat, es folgt nun frisches Lese- bzw. Anschaumaterial über die letzten Wochen. Ich habe wieder viele tolle Dinge erlebt. Die Krönung war natürlich mein Besuch in New York - endlich wieder vereint mit meiner liebsten Nicola und als Sahnehäubchen ein Besuch bei Kristin in New Jersey (Kristin habe ich auf meinem Hinflug in die USA kennengelernt). Los geht´s - Diashow ab!

Eins der unzähligen Ausflugsziele von Hilke und mir: der American Tobacco Campus in Durham. Die Tabakindustrie war hier in North Carolina (neben Baumwollanbau) ganz groß. Auf dem ehemaigen Gelände mit den Werkshallen etc. ist heute eine Art Vergnügungsviertel mit Cafés, Restaurants, Galerien und Veranstaltungsräumen.


Ohohoooohh..you´re in the army now! Die Mädels und ich haben im Pub endlich mal an paar nette Einheimische kennengelernt: John und Maggie. Bei John zu Hause durften wir mal seine Army-Ausrüstung bestaunen - ganz schön schwer übrigens trotz leerem Rucksack!

Out with the girls - am Wochenende bin ich das erste Mal mit den Mädels ausgegangen (also so richtig in die Disse meine ich). Wir waren im "Solas". Ganz netter Laden. Es war erst noch sehr spannend, denn mit einem Trupp (nach amerikanischem Gesetz) Minderjähriger in einen Club zu kommen, ist gar nicht so einfach! Man betrachte übrigens auch den lustigen Mann im Hintergrund (Stichwort Junggesellenabschied)

Und auf geht´s zur nächsten Aktivität: Rollschuhlaufen bei "Jelly Beans". Wie Jelly habe ich mich auch gefühlt, als ich da rumgeeiert bin!

Huuii, da weht einem der Fahrtwind ins Gesicht! Immerhin bin ich nicht hingefallen, yeah!

Am 16. März war´s dann soweit! Endlich nach New York. Ich habe mich spontan (also ungefähr 4 Wochen im Voraus..) dazu entschlossen, Nicola zu besuchen und mit ihr St. Patrick´s Day zu feiern. Nach einer kurzen Nacht aufgrund meines verspäteten Fliegers ging es Samstag morgen los nach Manhatten - bestens ausgestattet mit einem Lunchpaket (das ist Nicola, wie sie leibt und lebt, immer verpflegt sie einen, danke!)

Nicolas Hostpet Kater Baxi (oder wie auch immer der genau hieß) - da schlug mein Katzenmamiherz natürlich höher!

Gegen Vormittag haben wir dann auch endlich die Parade gefunden. Dazu mussten wir uns zunächst an grüngekleideten, zum Teil stark alkoholisierten Menschenmassen vorbei drängen. Ich hab mich pudelwohl gefühlt - war fast so, wie an Karneval :)


Als Erinnerung mussten wir uns natürlich noch schnell auf dem Times Square verewigen. Unsere Botschaft sollte eine Anspielung auf den Satz "Kiss me, I´m Irish" sein, der an St. Patrick´s Day überall präsent (T-shirts, Buttons etc.) ist.

Rebecca versucht ein Brückengeländer im Central Park hochzuklettern..eigentlich wollte ich schön posieren für ein spektakuläres Fotomotiv mit Skyline im Hintergrund..hat wohl nicht sollen sein.


Als VampirFan hab ich mir hier im HBO Store erstmal ne Flasche TruBlood gegönnt!

Public Library

Flat Iron Building

Auf Lars´ Empfehlung haben wir die Shake Shack aufgesucht - und auch nur schlappe 40 Minuten angestanden. Aber es hat sich gelohnt, es gibt hier wirklich die besten Burger und Shakes in New York

Abends sind wir dann mit der Staten Island Ferry gefahren. Bei meinem Workshop-Aufenthalt im Januar bin ich leider nicht dazu gekommen, die Freiheitsstatue zu sehen, deswegen musste das noch nachgeholt werden.



Da gaaaaanz klein im Hintergrund ist sie zu sehen...ich musste ja immerhin dokumentieren, dass ich wirklich da war!


Herrlich schön - dank Nicolas Kamera konnte diese tolle Aussicht festgehalten werden. Auf der Fähre haben wir übrigens gleich zwei andere deutsche AuPairs kennengelernt. Schrecklich, diese Deutschen sind aber auch überall!
Abends haben wir uns dann wieder mit Nicolas Freundinnen - auch drei deutsche (Ex-)AuPairs - getroffen, um auf die Rolle zu gehen. Die wiederrum hatten noch drei schwedische Freunde dabei, die Nicola und mich die erste halbe Stunde konsequent ignoriert haben (vermutlich waren wir nicht hip und betrunken genug für die), dann aber später dann doch aufgetaut sind und erstmal schön alle unsere Drinks bezahlt haben!




Barhopping mit unserem heiteren Trüppchen. Der junge Mann links neben mir ist übrigens Lars´ Doppelgänger. Das war wirklich sehr gruselig. Aber ans Original kommt halt keiner ran!

Taxifahrt ins Ungewisse..nein, weiter gings zum Club "The Jane".  Falls ihr mal in NYC seit, geht auf jeden Fall dort hin. Das "The Jane" ist ein altes Hotel, das auch Titanic-Überlebende beherbergt hat. Der Club befindet sich im Ballroom des Hotels - mit Kamin, Ledersofas und ausgestopften Tieren an der Wand - einfach nur cool!
Am nächsten Morgen bin ich nach einer kurzen Nacht weiter nach New Jersey gefahren und habe mich dort mit meiner Freundin Kristin getroffen. Wir sind mit ihren Kids Ben und Steph Bowling spielen gegangen. Später gabs noch Kuchen und mexikanisches Essen. Top Wochenende!!!